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Rasenpflege von A bis Z


A wie Aerifizieren

aerifizieren Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung des Bodens einer Rasenfläche. Durch den Einsatz sogenannter "Spoons" bei denen es sich um Hohl- oder Vollmeißel handelt werden mittels Aerifiziergerät ca. 6 bis 10 cm tiefe Löcher in die sogenannte Wurzelzone gestochen. Diese Meißel sind in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Durch die auch als "Stacheln" bezeichnete mechanische Bodenbearbeitung werden Bodenverdichtungen gelöst und damit der Gasaustausch verbessert. Hierdurch wird direkt das aerobe Bodenleben und damit auch indirekt das Gräserwachstum verbessert. Die entstandenen Löcher innerhalb der Wurzelzone werden anschließend mit Sand einer bestimmten Korngröße verfüllt. Das Aerifizieren beugt u.a. auch der Bildung von Staunässe und damit der Ausbildung anaerober Bodenverhältnisse vor, die einen negativen Einfluss auf das Gräserwachstum haben.

Mehr zum Them Aerifizieren in unserem ausführlichen Artikel "Das Aerifizieren".



Be wie Bewässerung

Bewässerung Rasen Ohne Wasser ist der Rasen im Garten, auf dem Sportplatz, Golfplatz oder auf sonstigen Rasenflächen nicht lebensfähig. Wasser spielt dabei und für jegliche anderen Lebensformen eine elementare Rolle. Die Bewässerung der Gräser kann getrost als die wichtigste Pflegemaßnahme für den Rasen bezeichnet werden. Bei einer längeren Trockenperiode, gerade im Frühjahr oder Sommer, beginnen die Blätter des Rasens zügig zu welken und zu verdorren. Abhängig von den Faktoren Boden, Luftfeuchtigkeit und Temperatur kann 1 m² Rasenfläche bis zu 4 Liter Wasser täglich verlieren. Da das Wurzelwerk der Gräser nur bis zu 15cm in den Boden eindringt, sind die Reserven an Wasser, die im Boden gespeichert sind, zügig aufgebraucht. Ein großes Thema bei zu wenig Bewässerung sind auch die Unkräuter, da diese häufig deutlich resistenter gegen Trockenheit sind als der Rasen. Somit breitet sich das Unkraut (Beispiele: Habichskraut, Wegerich) schnell aus. Bedenke dabei, dass der Rasen nicht erst Wasser benötigt, wenn bereits Trockenschäden vorhanden sind. Wichtig dabei: Nicht zu häufig, aber dafür reichlich Wasser ausbringen, damit das Wasser bis in die Wurzelzone durchdringen kann. Die genaue Wassermenge bei der Bewässerung ist schwer zu pauschalisieren, da individuelle Faktoren eine große Rolle spielen. Grundsätzlich kann man sagen, dass bei lehmigen Böden ca. 15-20 Liter pro m² gewässert werden sollten, bei sandigen Böden reichen 10-15 Liter. Bei lehmigen Böden reicht eine Bewässerung pro Woche, bei sandigen Böden besser alls 3-4 Tage bei Trockenzeiten. Bei der Installation der Bewässerung gibt es viele Möglichkeiten. Ob mobile Kreisregner, mobile Bewässerungssysteme oder versenkbare Beregnungsanlagen. Hier hängt es am persönlichen Geschmack und am Budget. Gerade mobile Beregnungen sind relativ schnell bspw. bei rasenwelt.de online zu kaufen.



Bo wie Bodenorganismen

bodenorganismen Als Bodenorganismen bezeichnet man die Gesamtheit der im Boden lebenden Lebewesen. Sie besiedeln auf Rasenflächen hauptsächlich die luft- und wassergefüllten Hohlräume der Wurzelzone. Die Nährstoffumsetzung in der Wurzelzone wird maßgeblich durch ein intaktes Bodenleben beeinflusst. Bestehende Bodeneigenschaften stimulieren (z.B. aerobe Bedingungen) oder hemmen (Staunässe oder Bodenverdichtung) die Tätigkeit oder Aktivität der Bodenorganismen. Ein neuer Ansatz in der modernen Rasenpflege ist die Förderung des Bodenlebens im Hinblick auf eine vitales Wachstum der Gräser und die Vermeidung des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Hilfreich sind dabei biologische Bodenhilfsstoffe und Pflanzenstärkungsmittel.



C wie Chemische Pflanzenschutzmittel

PflanzenschutzmittelAls chemische Pflanzenschutzmittel bezeichnet man Wirkstoffe, wie sie z.B. in Unkrautvernichtern verwendet werden, die zum Schutz von Pflanzen ausgebracht werden. Der Gesetzgeber hat mit der Regelung in § 17 Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) zusätzlich einen besonderen Schutz für die Allgemeinheit im Gesetz verankert. Damit ist auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind, die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln so weit wie möglich zu minimieren oder zu verbieten und der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln mit geringem Risiko im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sowie biologischen und nicht-chemischen Bekämpfungsmaßnahmen der Vorzug zu geben. Die Allgemeinheit umfasst jedermann, d. h. alle ohne Ausnahme. Je nach Interessenlage bestimmte Personengruppen (z. B. Mitglieder) aus dieser Gesamtheit auszunehmen, für die dann andere Bedingungen gelten sollen, ist vom Gesetzgeber und dem Schutzzweck bzw. dem Wortlaut von Art. 12 Satz 3 Buchstabe a der Richtlinie 2009/128/EG nicht vorgesehen.

Die Voraussetzungen und Kriterien für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind, werden in einem Zulassungs- oder Genehmigungsverfahren festgestellt und vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für das beantragte Mittel unter den beantragten Bedingungen (Indikationen) individuell festgesetzt.



D wie (Rasen)Dünger

rasenduenger Rasendünger werden dazu benutzt, das Nährstoffangebot für die Rasengräser zu ergänzen. Da die von den Gräsern benötigten Haupt-und Spurennährstoffe oftmals nicht in der optimalen Form und Menge im Boden bereitstehen, kann durch die gezielte Verwendung von Rasendüngern ein besseres Wachstum der Gräser erzielt werden. Im Rasenbereich kommen spezielle Langzeitdünger zum Einsatz, die durch eine besondere Formulierungstechnik die bedarfsgerechte Versorgung der Rasengräser mit notwendigen Haupt- und Spurennährstoffen über einen längeren Zeitraum sicherstellen.

Mehr zum Them Rasendünger in unserem ausführlichen Artikel "Rasen richtig düngen".



H wie Herbstdüngung

HerbstdüngerUnter Herbstdüngung versteht man die gezielte Nährstoffversorgung der Rasengräser zum Ende des Vegetationsjahres mit speziellen Nährstoffen. Herbstrasendünger bestehen aus Nährstoffmischungen mit besonders hohem Kalium-Anteil. Kalium reichert sich in den sogenannten Zell-Vakuolen, den zentralen Wasserspeichern der Gräserzellen an, und erhöht damit den Salzgehalt des Zellsaftes. Die höhere Salzkonzentration setzt den Gefrierpunkt der Zellflüssigkeit herab und macht die Gräserzellen so widerstandsfähiger gegen Frosteinwirkung. Der Nährstoff Kalium hat noch andere positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Rasengräser. Er verbessert u.a. den Wassertransport und Gasaustausch in der gesamten Pflanze, indem er den Wasserdruck, den sogenannten Turgor in den Wurzelzellen erhöht und auch die Funktion der Spaltöffnungen in den Blättern der Gräser verbessert. Diese halten durch Verdunstung den Wasserstrom in der Pflanze in Bewegung und lassen gleichzeitig Kohlendioxid für die Photosynthese in das Blattgewebe hineinströmen.

Mehr zum Them Rasendünger in unserem ausführlichen Artikel "Rasen richtig düngen".



L wie Langzeitdünger

LangzeitdüngerRasen Langzeitdünger ist ein Oberbegriff für Rasendünger, die auf eine optimale Langzeitwirkung abzielen. Der Begriff Langzeitdünger ist sehr allgemein, soll aber eine gewisse Wirkdauer der enthaltenen Nährstoffe gewährleisten. Zumeist wird diese Langzeitwirkung im Bezug zum enthaltenen Stickstoff in Verbindung gebracht. "Teilweise umhüllter Stickstoff" ist dabei ein Schlüsselwort und bedeutet, dass die Freisetzungskurve des Stickstoffs konstant über eine gewisse Periode hinweg von Statten geht. Ein Beispiel für einen hervorragenden Langzeitdünger, welcher in der Regel im Spätfrühjahr oder Frühsommer eingesetzt wird, ist der ARENA Pacemaker 24+5+8(+3). Dieser Langzeitdünger enthällt eine spezielle Umhüllungstechnologie, welche (schwefelarm) den Stickstoff optimal über 3-4 Monate freisetzt und somit kein Stoßwachstum vorhanden ist. Langzeitdünger werden von verschiedenen Unternehmen wie z.B. Compo, Everris bzw. ICL mit diversen Umhüllungstechniken hergestellt und können von Dir in unserem Online Shop erworben werden.

Mehr zum Them Rasendünger in unserem ausführlichen Artikel "Rasen richtig düngen".



M wie Moos

Moos im Rasen Eine besondere Herausforderung sind Moose auf Rasenflächen. Was von weitem schön gesund und grün aussah, kann sich als Moos entpuppen, das den Rasen erstickt. Und da Moos recht locker sitzt, weil eigentliche Wurzeln fehlen, verbreiten sich so genannte Laubmoose relativ schnell mit fatalen Folgen für die Trittfestigkeit und Geschlossenheit der Grasnarbe. . Viele Moosarten konkurieren mit den Rasengräsern um Nährstoffe und Boden. Besonders Silber Birnmoose (Bryum argenteum) bilden sehr dichte Polster, die die Rasengräser nach und nach verdrängen.

Moose sind im eigentlichen sehr kleine Pflanzen. Die meisten sind weniger als 2 cm lang und nur wenige länger als 20 cm. Die in der Wissenschaft bekannten 16.000 Moosarten sind äußerst anpassungsfähig und können sich aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit leicht an verschiedenen Standorten etablieren. Moose bevorzugen überwiegend feuchtwarme Gebiete. Die Vermehrung der Moose erfolgt über Sporen, die vom Wind weitergetragen werden.

Mehr zum Thema Moosvernichten Du in unserem Artikel "Moos im Rasen bekämpfen".



N wie Nährstoffe

NPK DuengerViele Rasenfreunde, Platzwarte, Greenkeeper und Garten- landschaftsbauer möchten dem Rasen die optimale und bedarfsgerechte Ernährung bieten. Allerdings wissen viele nicht, welcher Dünger zu welcher Jahreszeit oder unter welchen Bedingungen der Richtige ist. Ob Frühjahrsdünger, Langzeitdünger, Herbstrasendünger, organischer Rasendünger oder ein Rasendünger mit Unkrautvernichter - ein entscheidendes Kriterium beim Kauf von Rasendünger ist die Nährstoffzusammensetzung.

Grundlegende Nährstoffe sind die sogenannten NPK-Komponenten. Deshalb sprechen viele auch vom N P K-Dünger, N steht dabei für Nitrogen und Nitrogen bedeutet Stickstoff. Der Stickstoffgehalt sollte vor allem bei Frühjahrsdünger hoch sein. P steht für Phosphor. Dieser Nährstoff sorgt vor allem für ein gesundes Wurzelwachstum und ist gerade bei sogenannten Starterdüngern in höherer Konzentration vorhanden, um den jungen Rasengräsern nach der Neu-, oder Nachsaat einen optimales Wachstum zu ermöglichen. Das K ist das Zeichen für Kalium. Der sogenannte "Kali-"Gehalt sollte vor allem bei Herbstrasendüngern sehr hoch sein, um dem Rasen die nötige Winterhärte zu geben. Davon unabhängig beinhalten viele Rasendünger zusätzliche Spurenelemente, wie bspw. Eisen und Magnesium.

Mehr zum Them Nährstoffe in unserem ausführlichen Artikel "Rasen richtig düngen".


R wie Rasensamen

Rasensamen Mischungen bestehen je nach Standortbedingungen aus unterschiedlichen Grasarten. Wichtig für den Anwender ist, dass Gräsermischungen unterschiedlicher Hersteller zwar dieselben Arten, allerdings völlig unterschiedliche Sorten beinhalten. Hochwertige Rasensamen, bzw. Rasensamen Mischungen zeichnen sich daher durch die Verwendung hochwertiger Grassorten aus, die dementsprechend je nach Standort z.B. hitzeverträglich, trittfest, tiefschnittverträglich, krankheitstolerant und je nach weiterer Eigenschaft damit insgesamt besonders belastbar im Hinblick auf den Einsatzstandort sind. Rasensamen RSM Mischungen enthalten ca. 2-4 verschiedene Gräserarten unterschiedlicher Sorten. Besonders belastbare Gräserarten sind z.B. Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Wiesenrispe (Poa pratensis). Rot-Schwingel (Festuca rubra) zeichnet sich z.B. durch ein feines Blatt aus. Der Verwendungszweck bestimmt das Mengenverhältnis der Gräser in der Mischung: Ein Strapazierrasen enthält meist höhere Anteile Deutsches Weidelgras, ein Zierrasen dagegen hauptsächlich feinblättrige Arten wie Rot-Schwingel.

Mehr zum Them Rasensamen in unserem ausführlichen Artikel "Rasensamen - von Schattenrasen, RSM und Co".


S wie Schattenrasen

Schattenrasen Als Schattenrasen werden Rasensamen Mischungen bezeichnet, die mit weniger Licht, bzw Sonneneinstrahlung in schattigen Teilbereichen die durch Bäume, Sträucher und dergleichen erzeugt werden, gut zurechtkommen. Speziell hier kommen Grasarten zum Einsatz, die sich in dem schattigen und meist feuchtwarmen Habitat etablieren können und sich nicht von Moosen und/oder Algen verdrängen lassen. Gerade im Heimbereich kommt es auf Rasensamen Mischungen an, die sowohl schattige als auch sonnige Teilbereiche vertragen. Voraussetzung für eine dichte und grüne Rasenfläche ist aber, dass es sich nicht um zu dunkle Teilbereiche handelt. Für die Rasengräser muss noch ausreichend Sonnenlicht auf die Rasenfläche treffen.

Kommt es auf diesen Bereichen zu keiner Tageszeit zur Sonneneinstrahlung kann sich auch die robusteste Rasenart aufgrund des Lichtmangels nicht mehr etablieren und wird von anspruchsloseren Pflanzenarten, wie z.B. den Moosen verdrängt. Andererseits müssen gute Schattenrasen Mischungen sonnige, oft trockene Bereiche aushalten können. Wie bei allen anderen Rasensamen Mischungen ist auch hier die richtige Pflege und die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung Voraussetzung für einen schönen, dichten und optisch ansprechenden Rasen.

Mehr zum Them Schattenrasen in unserem ausführlichen Artikel "Schattenrasen - Grün ins Dunekl!".


S wie Schneeschimmel

Schneeschimmel Es handelt sich bei Schneeschimmel um einen typischen Krankheitserreger an Rasengräsern, verursacht durch den Schadpilz Gerlachia nivalis, der eine sogenannten Nassfäule verursacht, die weitläufig auch unter den Bezeichnungen "Schneeschimmel", "Pink Snow Mold" oder "Microdochium Patch" bekannt ist. Diese Namensgebung ist jedoch teilweise irreführend, da sie auf unterschiedlichen Symptombildern und Gräserverfärbungen oder Witterungsbedingungen basiert, die während des Krankheitsverlaufes auftreten können, aber nicht zwingend auftreten müssen.

So bedeutet die deutsche Bezeichnung "Schneeschimmel" nicht, dass eine unbedingte Voraussetzung für eine Infektion der Gräser Schneefall oder eine bestehende Schneedecke ist. Auch das Symptombild einer rosa Färbung der befallenen Gräser, das für die englische Namensgebung verantwortlich ist, tritt nur bei einer Infektion unter Lichtmangel in Erscheinung, der in diesem Fall z.B. durch eine vorhandene Schneedecke hervorgerufen wird.



U wie Unkraut

Unkraut im RasenAls Unkraut bezeichnet man Pflanzen im Rasen, die dort nicht gezielt zur Aussaat gekommen sind und aus dem Samenpotential des Bodens oder über Zuflug zur Entwicklung kommen. Rasenflächen haben gerade in der professionellen Nutzung vielfältige Aufgaben bzw. Erfordernisse wie Bespielbarkeit, kontrollierter Wasserhaushalt, Haltbarkeit der Narbe oder die Möglichkeiten der maschinellen Pflege zu erfüllen. Nur, was hilft konkret gegen Unkraut? Unabhängig von konstanter Pflege des Sportrasens oder der Rasenfläche, die hier vorausgesetzt wird in Form von Rasendünger, Pflanzenstärkung und der Verwendung von hochwertiger Rasensamen gibt es so genannte Unkrautvernichter. Hierbei gibt es selektive Herbizide, die gezielt das Unkraut bekämpfen, aber auch Totalherbizide, welche auch gegen den Rasen vorgehen. Darüber hinaus gibt es noch Rasendünger mit Unkrautvernichter, die eine Kombination aus beidem, die zum einen das Unkraut vernichten und zum anderen die endstandenen Kahlstellen nach der Anwendung wieder schliessen.

Mehr zum Thema Unkraut und Unkrautvernichtung in unserem Artikel "Unkraut richtig bekämpfen".


V wie Vertikutieren

Vertikutieren Unter Vertikutieren versteht man das Anritzen der Grasnarbe zur Entfernung abgestorbener Pflanzenteile oder altem Schnittgut, Moos und Unkräutern um die Belüftung der Grasnarbe und damit auch den Gasaustausch des Bodens zu fördern. Sinn des Vertikutierens ist es, das Wachstum der Gräser anzuregen. Allerdings reicht ein Vertikutieren allein nicht aus, wenn der Rasen aus anderen Gründen (z.B. mangelnde Rasendüngung, starke Verunkrautung, Trockenheit, Staunässe, Schattenlagen) kein ausreichendes Wachstum zeigt.

Der ursprünglich englische Ausdruck ist aus den Wörtern vertical (vertikal, senkrecht) und to cut (schneiden) zusammengesetzt. Ein Vertikutiergang ist im Frühjahr zwischen Mitte April und Anfang Mai zu empfehlen, da der Rasen nach dieser Zeit bereits gut wächst und damit sehr regenerationsfähig ist. Es ist jedoch auch möglich den Rasen noch bis in den Herbst zu vertikutieren. In jedem Fall sollte man jedoch nur dann vertikutieren, wenn Gräserwachstum vorhanden ist. Vor dem Vertikutieren sollte der Rasen gemäht werden, und nach dem Vertikutieren ist meist eine Rasendüngung und bei lückigem Bestand auch eine Nachsaat zu empfehlen. Die Messer des Vertikutiergerätes sollten nur so tief eingestellt werden, dass der Erdboden nur leicht angekratzt wird, aber die Wurzeln der Gräser und die Vegetationspunkte er Pflanzen nicht verletzt werden.

Ausführliche Informationen zum Thema Vertikutieren erhälst Du in unserem Artikel "Rasen richtig vertikutieren"



We wie Wetting Agent

Wasser Rasen Wasser ist elementar für eine optimalen Rasenfläche. Bei Wassermangel kommt es zu keinem Wachstum, keine Grünfärbung, sondern nur zu Mangelerscheinungen und schlussendlich zum Absterben der Gräser. Wie für den Menschen und alle anderen Lebewesen bildet H2O die Grundlage allen Lebens. Ein Mensch überlebt nur wenige Tage ohne Wasser. Gräser halten es maximal zwei Wochen aus. Danach beginnt zügig das Absterben.

Gerade im Profibereich spielen Wetting-Agents auch noch eine sehr wichtige Rolle. Um das Wasser unter schwierigen infrastrukturellen Bedingungen wie zum Beispiel auf einem Sportplatz, Golfplatz oder in einem Stadion optimal auszubringen, gibt es Produkte, die für ein optimales Wassermanagement im Boden sorgen. Musterbeispiele für hervorragende Wetting-Agents sind die Produkte von OARS. Es gibt hierbei zwei verschiedene Wetting-Agents. Der OARS HS Wetting-Agent 10l sorgt für eine verbesserte Wasserspeicherfähigkeit und bekämpft Trockenstellen. Der OARS PS Wetting-Agent 10l verbessert in erster Linie direkt die Wasseraufnahme und fördert im Boden den Abbau wasserabweisender organischer Säurerückstände. Beide Produkte effektivieren die Bewässerung im besonderen Maße.



Wi wie Winter(rasen)

Winter Elementar wichtig für die eigene Anlage, bzw. den Wegen im Garten, auf dem Sport- oder Golfplatz ist natürlich die Beachtung der Räum- und Streupflicht. Hier fällt wohl im Laufe des Winters die meiste Arbeit an. Im Prinzip musst Du Dich über die Winterperiode hinweg nicht allzu viel mit Deinem Grün auseinander setzen. Denke daran, dem Rasen vor dem ersten Frost den letzten Schnitt zu verpassen, am besten 5 cm hoch. So bleibt dieser ansehnlich. Zu hoch darf der Rasen im Winter aber auch nicht bleiben, sonst drückt der Schnee die Grashalme nach unten, was wiederum optimal für Pilze und andere Krankheiten ist. Ganz wichtig ist zudem die Entfernung von Schnittresten, Laub und/oder Obstresten auf der Rasenfläche, da bei liegen gebliebenem Laub ebenfalls die optimale Grundlage vorherrscht, um sich Krankheiten, etc. einzufangen.

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