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Wie wichtig ist das Rasenmähen für die Rasenpflege?

Regelmäßiges Rasenmähen (in der Hauptwachstumszeit 2 x die Woche bei hochwertigen Rasenanlagen) fördert die Dichte des Rasens bzw. der Grasnarbe. Die Gräser bilden neue Seitentriebe, neue Blätter und Ausläufer. Zudem werden nicht schnittverträgliche Unkräuter in ihre Schranken verwiesen. Es ist wichtig, eine Schnitthöhe zwischen 20 und 50 mm einzuhalten (je nach Gräserzusammensetzung bzw. Ansaatmischung und im Schatten nicht unter 4,5 cm). Du solltest niemals mehr als 1/3 der Aufwuchshöhe auf einmal abschneiden. Je tiefer Du schneidest (< 15 mm), desto empfindlicher werden die Gräser, wenn keine speziell kurzschnittverträgliche Rasensorten eingesät wurden.

Für Dich und Deinen Rasen haben wir einige Grundregeln zusammengefasst, welche Du in Zukunft beim Rasen mähen unbedingt beachten solltest:

a) Mindestens einmal pro Woche den Rasen mähen

Mit einem gewöhnlichen Rasenmäher oder Aufsitzmäher solltest Du 1x in der Woche den Rasen mähen. Häufiger ist in der Regel auch kein Problem, allerdings solltest Du Dir dafür einen Mähroboter anschaffen, um den Aufwand so gering wie möglich zu halten. Die Vorteile, wenn Du Deinen Rasen regelmäißg mähst, liegen auf der Hand: Rasen verdichtet sich, wird strapazierfähiger und scherfester. Unkraut und Moos haben dann keine Chance mehr durchzudringen. Achte beiläufig auch auf den richtigen Rasensamen. Es gibt Rasensamen, wie zum Beispiel der "Berliner Tiergarten", welche deutlich schneller wächst, als andere Mischungen. Bis zu mehrere Zentimer Wachstum sind dabei keine Seltenheit.

b) Beachte die richtige Schnitthöhe

Die allgegenwärtig bekannte 1/3 Regel findet vor allem beim Mähen des Rasens Beachtung. Schneide am besten niemals mehr als 1/3 der Gesamtlänge Deines Rasens. Das bringt die Gräser unter großen Stress. Eine grobe Faustregel. Optimal wird der Rasen auf 4 cm geschnitten und immer bei 6 cm gemäht. Somit kannst Du bei der Rasenpflege eigentlich nichts falsch machen. Für Sportplätze oder Golfplätze gilt das natürlich nicht. Zu niedriges Gras hat des Weiteren einige weitere Nachteile. Der Rasen wächst nicht mehr so dicht und die Gräser könnten bei entsprechender Sonneneinstrahlung verbrennen.

Spindelmäher

handgeführter Spindelmäher

c) Bei Nässe bestenfalls nicht mähen

Hier gehen die Meinungen häufig auseinander. Grundsätzlich spricht nichts gegen das Mähen bei Nässe, allerdings beansprucht das den Rasenmäher in besonderem Maße - verklebte Fangkörbe oder stark verschleißte Messer könnten die Folge sein. Ein Mähroboter hat dagegen keine Probleme, unter nassen Bedingungen den Rasen zu mähen. Das Schnittgut, welches sowieso nur kurz ist, landet auf dem Rasen und belastet somit den Robotermäher nicht wirklich.

d) Scharfe Messer am Mäher

Besonders scharfe Messer sorgen für ein gutes und sauberes Schnittbild. Die Halme werden von scharfen Messern waagerecht geschnitten und werden somit nicht extra belastet. Bei stumpfen Messern hingegen werden die Halme quasi abgeschlagen. Dadurch werden Grasspitzen fransig. Ein starker Motor am Elektrorasenmäher oder Benzinrasenmäher unterstützt zusätzlich ein gutes Schnittbild. Die hohe Drehzahl sorgt für Power. Die Messer sollten in der Regel jährlich gewartet oder ausgetauscht werden.

e) Gefälle am besten quer mähen

Schwierig ist das Mähen an Gefälle und Böschungen. Das Schieben des Rasenmähers wird zur Herausforderung. Passe hier besonders auf! Beim Bergabmähen könnte der Rasenmäher schneller sein als Du. Das solltest Du vermeiden. Bestenfalls mähst Du hier quer. Zudem unterstützt das auch wiederum das Schnittbild, da das Mähen quer deutlich schöner ist, als wenn Du immer bergauf oder bergab schiebst. Bitte niemals bergauf den Rasen mähen. Stell Dir vor, du stolperst und der Rasenmäher kommt rückwärts auf Dich zu...Nicht auszumalen! Besser am Gefälle einfach quer mähen, das fällt auch deutlich leichter.

f) Rasen im Schatten

In Schattenfllächen den Rasen prinzipiell circa 1 cm länger lassen, um für Feuchtigkeit und ausreichend Licht zu sorgen. Das gilt auch für den Herbst. Den Rasen lieber einmal zu lang lassen. Sonst wird der Rasen in den Winter hinein zu stark unter Stress gesetzt.

Rasen optimal gemäht

optimal gemähter Rasen

Noch ein Wort zum Thema Mulchen: Hierbei verbleibt das Schnittgut auf der Rasenfläche. Das Schnittgut soll durch Bodenorganismen abgebaut werden und die enthaltenen Nährstoffe sollen dann den Gräsern wieder als Nahrung zur Verfügung stehen. Zudem erspart das Mulchen auch die oft teure Entsorgung des Schnittgutes, so die Theorie.

Für das erfolgreiche Mulchen sollte:

  1. Dir ein geeigneten Mulchmäher zur Verfügung stehen
  2. der Rasen möglichst trocken sein
  3. das Schnittgut nicht zu lang sein, d.h. es muss häufiger als üblich gemäht werden (min. 2 Mal pro Woche in der Hauptwachstumszeit. wichtig!)
  4. das Schnittgut nicht verklumpen und gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilt werden
  5. das Schnittgut mineralisiert werden , es darf sich nicht an der Bodenoberfläche als undurchlässige schmierige Schicht (Rasenfilz) anreichern.

Bei feuchtem Rasen oder wenn Du nicht das klein gehäckselte Schnittgut an den Schuhen kleben haben willst, ist es besser, das Schnittgut aufzusammeln. Sicherer ist in jedem Fall das Aufsammeln des Schnittgutes, da die Mineralisierung, also der Abbau des Schnittgutes durch die Bodenorganismen nicht immer optimal verläuft. Dann ist die Gefahr einer übermäßigen Rasenfilz-Bildung hoch, die wiederum das Gräserwachstum beeinträchtigt.


Du hast Fragen zum Thema Rasenmähen?
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