Rasen besanden — warum und wie?
Besanden ist neben dem Aerifizieren eine der wichtigsten mechanischen Pflegemaßnahmen für Rasenflächen. Durch regelmäßiges Einarbeiten von Quarzsand in die Grasnarbe werden Bodenporen geöffnet, die Drainage verbessert und Staunässe dauerhaft verhindert. Das Ergebnis: tiefere Wurzeln, gleichmäßigeres Wachstum und eine ebene, sattgrüne Rasenfläche.
Kurz zusammengefasst: Quarzsand gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilen und mit einem Rasenrakel einarbeiten. Ideal nach dem Aerifizieren oder Vertikutieren im Frühjahr. Korngrößen zwischen 0,4 und 1,6 mm sind optimal — feinerer Sand verstopft Bodenporen, gröberer Sand lässt sich schwerer einarbeiten.
Der Rasenrakel — das richtige Werkzeug zum Besanden
Für ein optimales Ergebnis sollte Sand nicht per Hand oder mit einem herkömmlichen Rechen verteilt werden. Ein Rasenrakel verteilt den Sand gleichmäßig, gleicht Unebenheiten aus und arbeitet das Material schonend in die Grasnarbe ein — ohne die Rasengräser zu beschädigen. Die abgerundeten Kanten schonen die Halme, während die präzise Planebenheit des Werkzeugs eine exakte Oberfläche sicherstellt.
Der Rasenrakel ist in verschiedenen Größen erhältlich — für kleine Hausgärten (L, 80 cm), mittlere Flächen (XL, 100 cm) und große Rasenflächen oder Sportanlagen (XXL). Alle Modelle sind mit Standard-Holzstielen kompatibel; für Gardena- und Wolf-Garten-Stiele stehen passende Adapter zur Verfügung.
Rasenrakel aus V2A Edelstahl
Präzisionsgefertigter Rasenrakel aus rostfreiem V2A Edelstahl — für gleichmäßiges Besanden, Nivellieren und Anlegen von Rasenflächen. Made in Germany, lebenslange Garantie.
ARENA Quarzsand 0,4–1,6 mm
Hydroklassierter Quarzsand in der optimalen Körnung für das Besanden von Rasenflächen — ab 25 kg bis zum BigBag (1 Tonne). Ideal zur Kombination mit dem Rasenrakel.
Schritt für Schritt: Rasen richtig besanden
- Rasen vorbereiten: Rasenfläche kurz mähen (ca. 30 mm) und von Laub, Rasenfilz und Cores nach dem Aerifizieren befreien.
- Sand ausbringen: Trockenen Quarzsand (Körnung 0,4–1,6 mm) gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilen — ca. 3–5 kg pro m² für eine Besandungsmaßnahme.
- Einarbeiten mit dem Rasenrakel: Sand mit dem Rasenrakel gleichmäßig in die Grasnarbe einarbeiten und dabei Unebenheiten ausgleichen. Hin- und herschieben bis der Sand in den Boden eingearbeitet ist.
- Wässern: Rasenfläche nach dem Besanden gut bewässern, damit der Sand in den Boden einsinkt und die Bodenporen erreicht.
Mehr zum Thema Bodenbearbeitung im Ratgeber: Rasen aerifizieren — Anleitung, Zeitpunkt & Geräte.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Besanden?
Der optimale Zeitpunkt für das Besanden ist das Frühjahr (März–Mai), idealerweise nach dem Aerifizieren oder Vertikutieren. Der Boden sollte frostfrei und die Rasengräser aktiv im Wachstum sein, damit sich der Sand gut einarbeiten lässt und die Bodenporen nicht sofort wieder verschlossen werden.
Welchen Sand verwendet man zum Besanden des Rasens?
Für das Besanden von Rasenflächen eignet sich ausschließlich hydroklassierter Quarzsand mit einer Körnung zwischen 0,4 und 1,6 mm. Bausand, Strandsand oder feiner Spielsand sind nicht geeignet — sie enthalten zu viel Feinkorn und können die Bodenporen verstopfen statt sie zu öffnen.
Wie viel Sand braucht man zum Besanden?
Als Richtwert gelten ca. 3–5 kg Quarzsand pro m² pro Besandungsmaßnahme. Für eine Rasenfläche von 200 m² werden demnach 600–1.000 kg Sand benötigt. Der ARENA Quarzsand ist ab 25 kg bis zum BigBag (1 Tonne) erhältlich.
Was ist der Unterschied zwischen Besanden und Aerifizieren?
Aerifizieren entfernt Bodenkerne und öffnet so die Grasnarbe mechanisch. Besanden füllt diese geöffneten Poren mit Sand und verbessert dauerhaft die Bodenstruktur. Beide Maßnahmen ergänzen sich ideal — Aerifizieren zuerst, dann direkt im Anschluss besanden.
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